Als wir vor einigen Jahren mit Wassertransferdruck begannen, erhielten wir schnell die erste Anfrage für eine Heckschürze des Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio. Die Lamellen der Heckschürze waren jedoch so tief, dass wir den Auftrag damals abbrechen mussten und die Teile stattdessen schlicht schwarz lackierten. Seitdem lehnten wir jede Anfrage für Giulia-Heckschürzen ab – bis jetzt.
Nach 10 Jahren Erfahrung entschieden wir, die nächste Herausforderung anzunehmen. Der Kunde war damit einverstanden, dass wir die Schürze im Notfall schwarz lackieren würden, falls der Wassertransfer nicht gelingen sollte. Diesmal hat es funktioniert – die Heckschürze konnte erfolgreich umgesetzt werden.
Bevor der Kunde die Teile abholte, kam prompt eine weitere Anfrage: derselbe limitierte Quadrifoglio sollte die Heckschürze genau so bekommen. Obwohl das Ergebnis nicht perfekt war – weil der untere Bereich des Carbons leichte Verzüge hatte – wollte der Kunde es exakt so haben. Da der Bereich unter dem Auto üblicherweise im Schatten liegt und unterdem Auto ist, fällt dies kaum auf, und die Frontansicht war nahezu perfekt.
Doch es ging nicht nur um die Heckschürze. Wir übernahmen auch die vierteilige Motorraumabdeckung. Das mittlere Stück, mit Carbon ummantelt, erhielt zusätzlich die italienische Flagge und den Schriftzug in der originalen Wagenfarbe Gold – ein Detail, das den authentischen Look perfekt abrundete.
Dieses Projekt zeigt einmal mehr: Mit Erfahrung, Geduld und Liebe zum Detail sind selbst außergewöhnliche Herausforderungen im Wassertransferdruck lösbar – und das Ergebnis kann Kunden begeistern, auch bei limitierten Modellen wie dem Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio.





